DTF Gang Sheet richtig erstellen
Veröffentlicht: 2026-08-22
Ein gut vorbereitetes Gang Sheet spart Platz und verhindert unnötige Überraschungen beim Druck. Bei DTFWERK91 arbeitest du mit einer maximalen Druckfläche von 32 × 100 cm. Du kannst den Bogen selbst vollständig anlegen oder einzelne Motive im Online-Editor zusammenstellen.
1. Motive sauber vorbereiten
Für freistehende Motive empfehlen wir transparente PNG-Dateien. Entferne unerwünschte Hintergründe und kontrolliere, ob weiße Flächen wirklich zum Motiv gehören. Feine Konturen, kleine Texte und halbtransparente Bereiche verdienen besondere Aufmerksamkeit.
2. Tatsächliche Druckgröße festlegen
Entscheidend ist die Auflösung in der Größe, in der das Motiv später gedruckt wird. 300 DPI sind ein guter Zielwert. Wird ein kleines Bild stark vergrößert, entstehen dadurch keine neuen Details. Prüfe deshalb die Ausgangsdatei, bevor du sie auf dem Bogen platzierst.
3. Motive anordnen
Nutze die Fläche möglichst sinnvoll, aber presse Motive nicht ohne Abstand aneinander. Zwischenräume helfen später beim Zuschneiden. Im Editor kannst du Motive verschieben, skalieren und vervielfältigen. Auto-Nesting unterstützt dabei, freie Bereiche zu nutzen.
4. Die gesamte Fläche kontrollieren
Prüfe vor dem Bestellen, ob nichts außerhalb des Druckbereichs liegt, alle Größen stimmen und der Hintergrund dort transparent ist, wo er transparent sein soll. Achte außerdem darauf, ob alle benötigten Stückzahlen tatsächlich auf dem Bogen vorhanden sind.
5. Standard oder Editor wählen
Hast du einen vollständig fertigen 32 × 100 cm Bogen, nutze den Standard-Upload. Hast du einzelne Motive, öffne den Gang Sheet Editor. Weitere Hinweise findest du unter DTF Druckdaten.
Welche Dateien solltest du verwenden?
Für freistehende Motive sind transparente PNG-Dateien eine praktische Wahl. Prüfe vor dem Upload, ob der Hintergrund wirklich entfernt wurde und ob keine unerwünschten Pixel oder Ränder vorhanden sind. Bei Logos mit Weißanteilen ist besonders wichtig zu unterscheiden, ob Weiß Teil des Motivs ist oder nur als Hintergrund in der Datei steckt.
300 DPI richtig verstehen
Die Auflösung muss immer zusammen mit der gewünschten Druckgröße betrachtet werden. Ein Motiv kann bei 10 × 10 cm ausreichend scharf sein und bei 30 × 30 cm bereits sichtbar an Qualität verlieren. Der Editor zeigt deshalb die effektive Auflösung bezogen auf die eingestellte Endgröße. Eine Warnung sollte nicht einfach ignoriert werden, indem nur die Pixelzahl künstlich erhöht wird.
Mehrere Stückzahlen planen
Wenn du ein Logo zehnmal benötigst, musst du nicht zehn einzelne Dateien vorbereiten. Im Editor kannst du ein Motiv vervielfältigen. Plane zuerst die benötigten Stückzahlen und Größen. Danach lässt sich mit Auto-Nesting prüfen, wie effizient die Fläche genutzt werden kann.
Typische Fehler bei selbst angelegten Bögen
Häufige Fehler sind falsche Gesamtgröße, fehlende Transparenz, stark hochskalierte Motive, Elemente außerhalb der Druckfläche oder versehentlich doppelt platzierte Motive. Auch zu wenig Abstand zwischen den Motiven kann später beim Trennen störend sein. Ein sauberer letzter Kontrollgang spart mehr Zeit als eine nachträgliche Korrektur.
Standard-Upload oder Editor?
Wenn du in deiner eigenen Grafiksoftware sicher arbeitest und den kompletten Bogen bereits exakt auf 32 × 100 cm anlegen kannst, ist der Standard-Upload die direkte Variante. Möchtest du nur einzelne Motive hochladen und im Browser arrangieren, ist der Editor einfacher. Beide Wege greifen auf dasselbe zentrale Produktsystem und die jeweils aktuellen Staffelpreise zu.
Nach dem Erstellen
Prüfe die Vorschau und die DPI-Hinweise, bevor du den Bogen in den Warenkorb übergibst. Der im Editor vergebene Gang-Sheet-Name hilft dir später im Warenkorb und bei mehreren Bögen, die einzelnen Zusammenstellungen auseinanderzuhalten.
Ordnung bei vielen Motiven
Bei vielen Dateien helfen klare Dateinamen. Benenne Motive so, dass du Logo, Größe oder Variante wiedererkennst. Das reduziert Verwechslungen, wenn mehrere ähnliche Dateien im Editor liegen. Auch der Gang-Sheet-Name sollte aussagekräftig sein, weil er später im Warenkorb und in der Bestellung zur Zuordnung verwendet werden kann.
Fläche effizient nutzen, ohne Kontrolle zu verlieren
Eine möglichst hohe Flächenausnutzung ist sinnvoll, darf aber nicht zulasten der Lesbarkeit oder des späteren Zuschneidens gehen. Automatische Anordnung ist eine Hilfe, keine Freigabe. Prüfe nach Auto-Nesting, ob alle Motive vollständig innerhalb des Bogens liegen, die gewünschten Größen beibehalten wurden und keine unerwartete Überschneidung entstanden ist.